Warum ist die AfD in Ostdeutschland oft stärker?
Ein datenbasierter Blick auf regionale Muster, Altersstruktur und wirtschaftliche Unterschiede.
Was die Frage bedeutet
Die Frage „Warum ist die AfD in Ostdeutschland oft stärker?“ wird hier als datenbasierte Hypothese gelesen: Welche regionalen Muster sind bei AfD sichtbar, und wie passen sie zur Kennzahl „Anteil 65+“? AfD liegt bundesweit zuletzt bei 24.5 %. Im Ländervergleich zeigt sich relative Stärke vor allem in Sachsen-Anhalt, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern. Für die Gegenprobe betrachten wir die schwächeren Länder (Hamburg, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen) und die Spearman-Korrelation der Kennzahl auf NUTS1-Ebene.
Hinweis: Die Seite liefert Orientierung zu Mustern. Sie ersetzt keine kausale Wirkungsanalyse.
Korrelation zum Kernthema
Anteil 65+ ↔ AfD
Spearman r=+0.807 · n=16
Datenansichten
Stärkere Bundesländer
Bundesland-Vergleich zum Thema
Vergleich nach hoher bzw. niedriger Ausprägung von Anteil 65+. Werte beziehen sich auf die jeweils verfügbaren Landesdaten.
Hohe Ausprägung der Kennzahl
Sachsen-Anhalt 39.0 % · 28.5 Mecklenburg-Vorpommern 37.0 % · 28.0 Thüringen 38.0 % · 28.0Niedrige Ausprägung der Kennzahl
Hamburg 9.0 % · 18.0 Berlin 16.0 % · 19.2 Bremen 15.0 % · 20.8Einordnung
Die Seite zeigt eine mögliche datenbasierte Lesart der Frage, keine abschließende Erklärung. Neben der hier genutzten Kennzahl können weitere Faktoren (Kampagnen, Kandidaten, Ereignisse, lokale Kontexte) relevant sein.
Zeitauflösung beachten: Umfragen sind typischerweise wöchentlich, sozioökonomische Kennzahlen meist jährlich.